Der Trend der Superfoods

Superfood- doch wirklich alles so gut?

Wenn man auf Instagram oder Facebook schaut, sieht man sie immer wieder, die Superfoods. Jetzt werden bestimmt einige denken, Mann, wieder so ein Bericht über diese teuren Produkte. Doch lasst euch eins gesagt sein, so super sind diese Lebensmittel nicht.

Viele, die diese Superfoods anpreisen, wissen sehr genau, dass die Umwelt dadurch leidet und deshalb sind sie in der heutigen „healthy“ Gesellschaft gar nicht mehr so umweltbewusst wie sie scheinen.

Einer der vielen Superfood-Trends ist die goldene Milch. Sie soll so gesund sein, dass man davon entschlacken kann etc.  Doch stimmt das wirklich? Ich wollte in dem Bericht diese Superfoods mal unter die Lupe nehmen.

Das Erste, was mir aufgefallen ist, ist dass die Superfoods echt sehr teuer sind und wer nicht viel Geld hat, wird sich diese nicht leisten können. Doch es gibt super Alternativen, die umweltfreundlicher sind und teilweise mehr Spurenelemente und Vitamine enthalten als die Superfoods.

Nehmen wir Leinsamen und Chiasamen.

Chiasamen werden mit einem hohen Gehalt an Proteinen und Omega-3- Fettsäuren angepriesen. Leinsamen haben jedoch mehr davon, selbst bei den Ballaststoffen kann Leinsamen locker mit Chiasamen mithalten. Achtet beim Kauf nur darauf, dass es aus europäischem Anbau kommt.

Schwarze Johannisbeere und Sanddorn gegen Goji-Beeren

Schwarze Johannisbeere oder Sanddorn haben mehr an Vitamin C als Goji-Beeren. Sie können auch schneller im Körper aufgenommen werden, wenn sie als frische Ware oder Saft angeboten werden. Die Goji-Beeren kann man leider nur getrocknet erhalten. Jedoch kann man diese sogar im eigenen Garten oder Balkon anpflanzen, was diese dann wieder günstiger macht.

Blaues Obst und Gemüse gegen Acai-Beeren

Acai enthalten viele der Pflanzenfarbstoffe Anthocyane, die den Körper vor den negativen Folgen von Oxidationsprozessen schützen. Doch auch Heidelbeeren, Holunderbeeren, blaue Trauben oder Rotkohl sind reich an diesen Antioxidantien, die gegen Entzündungen oder Alterserscheinungen im Körper wirken.

Quinoa gegen Hirse und Hafer

Quinoa ist bei Veganern sehr beliebt, da es viele Proteine beinhaltet, die man sonst nur in tierischen Produkte in dieser Konzentration findet. Proteine sind vor allem für den Muskelaufbau wichtig, weshalb sie bei Sportlern oder figurbewussten Menschen hoch im Kurs stehen. Hirse kann in dieser Hinsicht locker mit Quinoa mithalten, sie steht ihr in puncto Eisen und Eiweiße in nichts nach.

Sowohl Quinoa als auch Hirse sind zudem glutenfrei, sodass Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit beide Produkte bedingungslos zu sich nehmen können. Auch Hafer ist reich an Eiweißen und prinzipiell glutenfrei, er sollte aber aufgrund möglicher Verunreinigung und seiner Ballaststoff nur vorsichtig im Rahmen einer Zöliakie-Diät verwendet werden.

Die Goldene Milch – der Ersatz zum Kaffee

Bei der Goldenen Milch gehen die Meinungen sehr auseinander. Beim Abnehmen soll sie durch den hohen Fettanteil der Milch oder pflanzliche Milch nicht sehr förderlich sein. Aber für das Wohlbefinden und Vorbeugung vor Krankheiten soll sie unterstützend sein. Vorgefertigte Pulvermischungen für Goldene Milch haben allerdings ihren Preis. Für Sparfürchse bietet es sich da eher an sie selbst zuzubereiten.

Rezept:

  • 350 Milliliter Milch oder Milchalternative
  • ein daumengroßes Stück frischer Kurkuma (alternativ: ein Esslöffel Kurkumapulver)
  • ein daumengroßes Stück frischer Ingwer
  • eine Prise Muskatnuss
  • ¼ Teelöffel Zimt
  • ¼ Teelöffel Kokosöl
  • eine Prise gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ein Teelöffel Honig oder Agavendicksaft

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