Was Künstliche Intelligenz über sich selbst sagt

Ein Gespräch mit ChatGPT über seine Stärken und Schwächen, Chancen und Gefahren

Künstliche Intelligenz (KI oder auch englisch: AI) ist in aller Munde. Sei es die Beantwortung einfacher, nützlicher Fragen, der Einsatz im Rahmen von Forschung und Lehre oder auch (vordergründig) Lustiges: Was text- oder bild-generierende Maschinen auf der Basis Künstlicher Intelligenz erzeugen, fasziniert derzeit viele Menschen. In viele Anwendungsbereichen gibt es Einsatzmöglichkeiten für KI, von der Produktion über die Wissenschaft bis hin zur Kunst. Einiges davon kann man sich als Laie auch durchaus vorstellen, anderes bleibt uns Normalos entweder verborgen oder aber wir haben mitunter übertriebene Erwartungen daran, was jetzt alles möglich zu sein scheint. Da wir keine Wissenschaftler kennen, denen wir unsere Fragen zur Künstlichen Intelligenz stellen können, dachten wir, wir fragen doch mal eine KI-Maschine selbst, was sie über sich zu sagen hat. Hier unser (teils gekürztes) „Interview“mit dem Chat-Bot ChatGPT:

Frage: Wobei kann Künstliche Intelligenz hilfreich sein?

Eine Forscherin und ein Forscher stehen vor einem Roboter
Mensch und Maschine, Maschine für den Menschen, Maschine gegen den Menschen? Alles scheint möglich.

Antwort: Künstliche Intelligenz (KI) hat viele Anwendungsbereiche, in denen sie hilfreich sein kann. Einige Beispiele sind:

  • Automatisierung: KI kann dabei helfen, Prozesse in Unternehmen zu automatisieren, um Zeit und Kosten zu sparen.
  • Datenanalyse: KI kann große Datenmengen schnell analysieren und Erkenntnisse daraus ableiten, um Unternehmen bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.
  • Personalisierte Empfehlungen: KI kann auf Grundlage von Nutzerdaten personalisierte Empfehlungen für Produkte, Dienstleistungen oder Inhalte abgeben.
  • Gesundheitswesen: KI kann bei der Diagnose von Krankheiten, der Entwicklung neuer Medikamente oder der Analyse von Patientendaten helfen.
  • Verkehr und Logistik: KI kann dabei helfen, den Verkehrsfluss zu optimieren und die Logistik von Warenströmen zu verbessern.
  • Bild- und Spracherkennung: KI kann dabei helfen, Bilder und Sprache zu erkennen und zu interpretieren, was in vielen Anwendungsbereichen nützlich sein kann.
  • Robotik: KI kann in der Robotik eingesetzt werden, um autonome Maschinen und Roboter zu entwickeln, die in der Produktion oder im Service eingesetzt werden können.

Dies sind nur einige Beispiele für die vielen Anwendungsbereiche von KI. In Zukunft wird die Technologie voraussichtlich in immer mehr Branchen eingesetzt werden, um Prozesse zu optimieren und menschliche Arbeitskräfte zu entlasten.

Frage: Und wie funktioniert KI eigentlich?

Antwort: Künstliche Intelligenz (KI) bezieht sich auf die Fähigkeit von Maschinen, intelligentes Verhalten zu zeigen, das normalerweise mit menschlicher Intelligenz in Verbindung gebracht wird, wie z.B. Lernen, Schlussfolgern, Problemlösung und Entscheidungsfindung. Es gibt verschiedene Arten von KI, aber im Allgemeinen basiert KI auf der Verwendung von Algorithmen, die auf großen Datenmengen trainiert werden, um Muster und Zusammenhänge zu erkennen.

Ein grundlegendes Konzept der KI ist das maschinelle Lernen (ML), bei dem Algorithmen auf große Datenmengen trainiert werden, um Muster zu erkennen und Vorhersagen zu treffen. Es gibt drei Haupttypen von ML: überwachtes Lernen, unüberwachtes Lernen und verstärkendes Lernen. […]

Es gibt auch andere Technologien und Techniken, die zur Umsetzung von KI verwendet werden können, wie z.B. Deep Learning, Neuronale Netze, Natürliche Sprachverarbeitung (NLP) und Computer Vision. Die Kombination verschiedener Technologien und Techniken ermöglicht es, komplexe Probleme zu lösen und Anwendungen in einer Vielzahl von Bereichen zu entwickeln.

Frage: Wenn die Grundlagen zum Trainieren der KI Fehler enthalten, dann lernt die KI also auch Falsches?

Roboter beim Backen
Was bäckt uns die KI wohl zusammen? Einen köstlichen Kuchen oder etwa ein gut schmeckendes Gift?

Antwort: Ja, wenn die Grundlagen zum Trainieren der KI Fehler enthalten, besteht die Möglichkeit, dass die KI auch falsche Ergebnisse liefert oder ungenau ist. Die KI lernt in der Regel aus den Daten, die ihr zur Verfügung gestellt werden, und wenn diese Daten ungenau, fehlerhaft oder verzerrt sind, kann dies zu ungenauen oder fehlerhaften Vorhersagen führen.

Dieses Phänomen wird als „Bias“ bezeichnet und ist ein bedeutendes Problem bei der Entwicklung von KI-Systemen. Wenn das Training auf einer begrenzten oder ungleichmäßigen Datenmenge basiert, kann dies dazu führen, dass die KI-Systeme Vorurteile und Verzerrungen aufweisen, die in den Trainingsdaten enthalten sind.

Um dieses Problem zu lösen, müssen die Entwickler von KI-Systemen sicherstellen, dass die Trainingsdaten repräsentativ und ausgewogen sind, und dass die KI-Algorithmen so konzipiert sind, dass sie in der Lage sind, Verzerrungen und Vorurteile zu erkennen und zu korrigieren. Es ist auch wichtig, dass die KI-Systeme regelmäßig überwacht werden, um sicherzustellen, dass sie weiterhin genaue und zuverlässige Ergebnisse liefern.

Frage: Das klingt aber ganz schön beunruhigend! Wie groß ist denn dann die Gefahr, die von KI ausgeht?

Antwort: Es ist wichtig zu verstehen, dass KI-Systeme wie alle anderen Technologien potenzielle Risiken und Herausforderungen mit sich bringen können. Einige dieser Risiken können sein:

  1. Bias: KI-Systeme können Vorurteile und Verzerrungen in den Daten und Algorithmen enthalten, auf denen sie basieren, was zu ungenauen oder diskriminierenden Ergebnissen führen kann.
  2. Datenschutz: KI-Systeme können große Mengen an Daten sammeln, was zu Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit führen kann.
  3. Autonomie: KI-Systeme können in einigen Fällen autonom Entscheidungen treffen, was zu Bedenken hinsichtlich Kontrolle und Verantwortlichkeit führen kann.
  4. Arbeitsplatzverlust: KI-Systeme können in einigen Fällen menschliche Arbeit ersetzen, was zu Arbeitsplatzverlusten und sozialen Herausforderungen führen kann.

Es ist jedoch auch wichtig zu betonen, dass diese Risiken nicht zwangsläufig eintreten müssen. Die meisten KI-Systeme werden von Menschen entworfen, trainiert und betrieben, und es liegt in der Verantwortung dieser Menschen, sicherzustellen, dass die KI-Systeme ethisch und verantwortungsvoll eingesetzt werden. Es gibt auch zahlreiche Initiativen und Organisationen, die sich mit der Entwicklung von ethischen Leitlinien und Praktiken für den Einsatz von KI befassen, um sicherzustellen, dass KI-Systeme sicher und nützlich sind.

Vier Wissenschaftler vor einer Gleichung
Die menschliche Intelligenz muss von der küsntlichen unabhängig bleiben, um sie beherrschen zu können.

Insgesamt ist es wichtig, dass wir uns bewusst sind, dass KI-Systeme wie alle anderen Technologien Vor- und Nachteile haben, und dass es darauf ankommt, wie wir diese Technologien einsetzen und regeln, um sicherzustellen, dass sie für die Gesellschaft von Nutzen sind.

Frage: Muss ich Angst vor Dir haben?

Antwort: Als KI-Modell besitze ich keine Absichten, Emotionen oder Handlungsfreiheit und kann daher keine Bedrohung für Menschen darstellen. Ich bin ein Werkzeug, das darauf ausgelegt ist, auf Basis von Daten und Modellen Texte zu generieren und Fragen zu beantworten. Mein Ziel ist es, Menschen zu helfen und ihnen bei der Lösung von Problemen zu unterstützen. Daher gibt es keinen Grund, Angst vor mir zu haben.

Fazit

Künstliche Intelligenz ist also nicht besser, böser und schon gar nicht intelligenter als der Mensch. Daher kommt es auf die Absichten der Menschen, die die KI programmieren und verwenden, an, was mit dem daraus generierten Wissen passiert. Wirklich beruhigend ist das nicht, denn wie wir alle wissen, gibt es viele Menschen, die bereit sind, für Reichtum und Macht so ziemlich alles zu tun und KI kann ihnen als Werkzeug dienen, ihre Ziele zu erreichen. Ob mit oder ohne Künstliche Intelligenz wird es die Frage sein, was sich letztlich durchsetzt. So wie viele andere Technologien auch birgt die Künstliche Intelligenz also Chancen und Risiken, nur scheint die Möglichkeit, sowohl Gutes als auch Böses damit anstellen zu können – sei es bewusst oder aus Unwissenheit im Umgang mit der Technologie – größer als zuvor zu sein.