Durchstarten als Online-Coach

Was nahezu 30 Jahre an Digitalisierung nicht geschafft haben, hat Corona praktisch über Nacht bewerkstelligt: Das Internet-“Neuland“ Deutschland hat das virtuelle Büro entdeckt. Hierzulande wie global sitzen Millionen von Erwerbstätigen im Homeoffice und schlagen sich mehr oder weniger gut mit der Technik, die ihnen hierzu zur Verfügung steht. Ein riesiger Lernprozess setzt ein und so ziemlich jeder ist dabei auf sich selbst gestellt. Learning by doing, learning by failure – aber am Ende kommen die allermeisten damit gut zurecht. Neben all den neuen technischen Fertigkeiten hat uns diese Phase auch die wesentliche Erkenntnis gebracht, dass online manches sogar viel besser funktioniert als offline. Man ist flexibler und spart obendrein auch noch zusätzliche Zeit ein, weil Ortswechsel wegfallen. Diese intensive Online-Erfahrung möchten viele auch dauerhaft nicht mehr missen.

Das Arbeitsleben hat sich soweit in den digitalen Bereich hinein entwickelt, dass hier auch neue Geschäfts- und Berufsfelder entstanden sind, die man zuvor hauptsächlich offline vorgefunden hat. Dazu gehört auch ganz wesentlich der komplette Bildungsbereich. Aus-, Fort- und Weiterbildung müssen heute auch virtuell funktionieren, zum einen weil Corona uns gezeigt hat, dass es manchmal unumgänglich ist, zum anderen weil die Gewohnheiten dank des oben genannte Lernprozesses sich so verändert haben, dass viele Menschen Online-Angebote den Präsenzveranstaltungen vorziehen oder sie zumindest ergänzend nutzen möchten.

Viele Führungskräfte wollen oder müssen ortsunabhängig erreichbar sein.

Das gilt auch und insbesondere für das Coaching. Es ist geradezu prädestiniert dafür, online durchgeführt zu werden, denn wer sich coachen lässt, ist in der Regel sowieso sehr online-affin, zeitlich sehr eingespannt und mitunter darauf angewiesen, dass man ihn oder sie an den verschiedensten Orten der Welt erreichen kann. Wer also bereits als Coach tätig ist bzw. als solcher durchstarten will, sollte unbedingt lernen, die digitalen Möglichkeiten hierzu voll ausschöpfen zu können.

Erfahrene Coaches wissen, wie wichtig es ist, ihren Coachees nicht nur verbales Feedback zu geben, sondern ihnen durch Veranschaulichung, Rollenspiele und unmittelbare Erlebnisse neue Erkenntnisse zu eröffnen. Dazu stehen mittlerweile Online-Tools zur Verfügung, die viele nicht kennen, bzw. mit deren Handhabung sie konkret nicht vertraut sind. Wer also sein Potenzial als Coach auch online voll entfalten will, der sollte eine praxisorientierte Online Coaching Ausbildung machen.

Eine gute Online Coaching Ausbildung sollte ebenso wissenschaftlich fundiert sein wie eine klassische Ausbildung. Das heißt auch, dass die Inhalte eines Coachings nicht hinter der Vermittlung der technischen Möglichkeiten zurückstehen dürfen, sie müssen sich vielmehr im digitalen Setting ebenso effektiv umsetzen lassen wie im Präsenz-Coaching. Klassische Coaching-Ansätze müssen in einer Online Coaching Ausbildung also genauso gelehrt werden wie der Umgang mit den Medien, die zu ihrer Vermittlung geeignet sind.

Sein Coaching-Angebot entweder komplett virtuell anzubieten oder es um die Möglichkeit des Online-Coachings zu erweitern, macht aus vielerlei Gründen Sinn. Die virtuelle Arbeitswelt hat ihre Eigenheiten, die sich nicht eins zu eins mit den bisher vorherrschenden Abläufen vergleichen lässt. Ein zertifizierter Online Coach zeigt, dass er das verstanden und auch für sich „gelebt“ hat. So begibt man sich mit einer Online Coaching Ausbildung auch auf Augenhöhe mit seinen Coachees.

Wer Online Coaching lernen will, sollte dies bei einem anerkannten Institut tun, das auch im klassischen Coaching einen guten Ruf hat, sich aber bereits mit Online Training einen Namen gemacht hat. Es empfiehlt sich darüber hinaus ein Anbieter, der nicht nur Grundkenntnisse des Online Coachings vermitteln kann, sondern auch für spezielle Settings oder auch die Supervision zusätzliche Kurse anbieten kann.