Das Haus insektensicher machen – die besten Tipps und Tricks

Gerade im Sommer können Insekten zu wahren Plagegeistern werden und das Wohlbefinden im eigenen Zuhause erheblich beeinträchtigen. Vor allem Mücken stören sehr und sorgen für reichlich Stiche. Es kann daher von großem Vorteil sein, das Haus insektensicher zu machen und die störenden Besucher so zuverlässig ferngehalten. Hier findet Ihr einige Tipps, welche Veränderungen zu diesem Zweck am Haus oder der Wohnung vorgenommen werden können.

Warum es sich lohnt, Insekten fernzuhalten

Allerlei verschiedene Insekten können es sich innerhalb der heimischen Vier Wände bequem machen. Dazu gehören zum Beispiel Schnaken, Bienen, Wespen, Hummeln oder gar Hornissen. Viele Menschen sind auf Bienen- oder Wespenstiche gar allergisch. Auch einfache Fliegen, die umherschwirren, stören den ein oder anderen schon.

Der ungebetene Besuch muss sich selbstverständlich nicht auf fliegende Insekten beschränken. Auch Käfer und anderes krabbelndes Ungeziefer können ins Haus eindringen.

Fliegengitter anbringen – Insekten mechanisch fernhalten

Für gewöhnlich kommen Insekten – ob fliegend oder krabbelnd – am liebsten durch offene Fenster und Türen ins Haus. Es bietet sich also an, einen Insektenschutz für Türen und Fenster zu besorgen. Dieser besteht zumeist aus engmaschigen Netzen, durch die kein Insekt durchfliegen oder -krabbeln kann.

Zugegeben, gerade Fenstergitter können die Sicht und damit die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Daher sollte hier die Farbe mit Bedacht ausgewählt werden. Durch weiße Gitter lässt es sich meist schlechter durchsehen als durch schwarze.

Insektenstich auf einer Hand
Kleiner Stich, großer Ärger. Insektenstiche können
einem die Sommerlaune verderben.

Ritzen, Spalten und Durchgänge schließen

Wer krabbelnde Insekten fernhalten will, sollte auch offenen Ritzen und Spalten Aufmerksamkeit schenken. Käfer, Ameisen und allerlei andere Krabbeltierchen quetschen sich ohne Mühe durch die kleinsten Öffnungen. Diese sollten daher zuverlässig abgedichtet werden, zum Beispiel mit Silikon.

Moskitonetze anbringen – für eine entspannte Nachtruhe

Herumfliegende Stechmücken können mit ihrem surrenden Ton die wohlverdiente Nachtruhe schon einmal zunichtemachen. Wen ständig die Angst vor Stichen plagt, der wird schlecht schlafen. Hiergegen hilft ein sinnvoll über dem Bett angebrachtes Moskitonetz. Auch wenn damit die Geräusche der Stechfliegen nicht eliminiert werden, lassen sich zumindest ihre fiesen Bisse verhindern. So könnt Ihr dann wieder beruhigt einschlafen.

Akustischer Insektenschutz

Die Wirkung akustischer Insektenvertreiber ist nicht sicher nachgewiesen. Als alternative Methode zur Abschreckung von Insekten kann sich ein Einsatzversuch aber eventuell lohnen. Akustische Insektenstopper erzeugen einen Piepton derart hoher Frequenz, dass ein Mensch ihn nicht hören kann. Für Insekten ist er aber durchaus wahrnehmbar. Sie empfinden ihn als unangenehm und suchen schnell das Weite.

Hausmittel – Insekten durch Gerüche vertreiben

Die Wirksamkeit zahlreicher Hausmittel, die auf die Insektenvertreibung durch Gerüche setzen, ist in den meisten Fällen nicht zweifelsfrei belegt. Folgenden Substanzen wird ein insektizides Potential nachgesagt:

Sehr gut belegt ist dagegen der Nutzen von angezündetem Kaffee gegen Wespen. Wer seine Kaffeetafel im Haus oder auf der Terrasse in Zukunft ohne die brummenden Gäste verbringen will, sollte etwas Kaffeepulver zum Glimmen bringen. Geruch und Qualm des Pulvers schrecken Wespen ab und sorgen dafür, dass sie den Ort rund um die Räucherstelle nicht mehr ansteuern. Der Effekt hält normalerweise bis zu zwei Stunden an. Danach muss neues Pulver angezündet werden.

Fazit

Es stehen also zahlreiche Optionen, das eigene Haus insektensicher zu machen, zur Verfügung. Ob dabei lieber mechanischen, akustischen oder auf Gerüchen basierenden Methoden der Vorzug gegeben werden sollte, ist jedem selbst überlassen. Den sichersten Schutz bieten vermutlich Insektengitter und Abdichtungen.