BusinessGesundheitHobby, Haus & GartenSonstiges

Berufsbild Gebäudereiniger: Putzen ist nicht gleich Putzen

Bei einem Gebäudereiniger denkt man meist an Personen die putzen, staubsaugen und eventuell auch noch Fester und Türen reinigen. Zu dem Berufsbild des Gebäudereinigers gehört aber weit mehr. Es wird zu Unrecht völlig unterschätzt sowie gesellschaftlich meist zu wenig wertgeschätzt. In der Gebäudereinigung tätige Personen sind absolute Spezialisten für Sauberkeit und Hygiene, deren Aufgabengebiet vielfältig und in Bezug auch auf die Nachhaltigkeit abwechslungsreich ist.

Umfangreiches Fachwissen im Gebäudereinigerhandwerk

Wer im Gebäudereinigerhandwerk tätig ist, muss über vielfältige Kenntnisse verfügen. Allein schon das notwendige technische Wissen in Bezug auf das Reinigen verschiedenster Materialien in unterschiedlichen Umgebungen erfordert eine anspruchsvolle Ausbildung und ist eine herausfordernde Tätigkeit. Denn nur mit einem umfangreichen Fachwissen kann nicht nur die gründliche und fachgerechte Reinigungsleistung erbracht werden, sondern beispielsweise auch Beschädigungen durch falsche Reinigungsmittel am Material vermieden werden. Das technische Verständnis wird bei der Nutzung verschiedenster Reinigungsmaschinen genauso benötigt wie ein chemisches Verständnis bei der Auswahl von sinnvollen und umweltschonenden Reinigungsmitteln.

Wichtige Grundlagen für die Tätigkeit im Gebäudereinigerhandwerk sind also technische, mathematische, chemische und physikalische Interessen und Kenntnisse. Angestellte und Inhaber von Reinigungsfirmen sind flexibel, sorgfältig und ordnungsbewusst. Zudem braucht ein erfolgreicher Gebäudereiniger eine Menge Organisationstalent. Außerdem spielt die körperliche Fitness eine große Rolle, da die Arbeit im Gebäudereinigerhandwerk körperlich fordert.

Professionelle Reinigung stellt Hygiene sicher

Gebäudereinigerinnen und Gebäudereiniger sorgen mit ihrer Arbeit dafür, dass beispielsweise Bürogebäude, Krankenhäuser, soziale Einrichtungen, Industriehallen und Anlagen sauber, gepflegt und hygienisch sind. Saubere Büroräume zum Beispiel bieten nicht nur einen guten Eindruck für Besucher, sondern sind auch ein ganz wichtiger Faktor, damit sich Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Aber auch die Hygiene in Krankenhäusern und Arztpraxen wird durch das Gebäudereinigerhandwerk sichergestellt. Ohne diese Reinigungstätigkeiten könnten Krankenhäuser, Praxen und Forschungseinrichtungen nach kurzer Zeit aus Mangel an hygienischer Umgebung ihre Arbeit nicht fortsetzten.

Aus- und Weiterbildung zählt

Die Ausbildung für das Berufsbild Gebäudereiniger unterliegt der Handwerksordnung und dauert in der Regel drei Jahre. Aber wie in vielen anderen Berufszweigen ist nach der Ausbildung noch lange nicht Schluss. Lebenslanges Lernen ist auch die Devise für Reinigungskräfte. Weiterbildungslehrgänge beschäftigen sich beispielsweise mit technischen Neuerungen, Arbeitssicherheit, Gesundheitsaspekten, Umweltaspekten und vielem mehr. Zudem sind darüber hinaus auf bestimmte Gebiete spezialisierte Fachkräfte besonders gefragt. Je nach individuellem Interesse eignen sich Weiterbildung auch, um sich auf ein bestimmtes Aufgabengebiet zu spezialisieren. Zudem gibt es die Möglichkeit nach dem Gesellenbrief mit Berufserfahrung, Vorbereitung und Lernwillen die Meisterprüfung abzulegen und den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen.

Schreibe einen Kommentar