5 Wege wie auch du die Umwelt schützen kannst

Die Menschheit steht vor riesigen Herausforderungen. Die Erde erwärmt sich immer schneller, die Meere sind voll mit Plastikmüll, der Amazonas brennt – die Umweltverschmutzung und Klimaveränderung nimmt erschreckende Ausmaße an. Umso wichtiger ist es, dass jeder einzelne seinen Beitrag für die Umwelt leistet und nicht immer nur mit dem Finger auf andere zeigt oder den Umwelt- und Klimaschutz allen den politisch Verantwortlichen überlässt. Umweltschutz beginnt bereits im Kleinen. Fakt ist, dass wir unser Leben verändern müssen. Hier stellen wir 5 Wege vor, wie auch du die Umwelt schützen kannst.

Umweltschutz beginnt schon bei den kleinen Dingen

jeder hat unzählige Gegenstände im Hause. Viele davon sind aus Plastik und werden irgendwann, wenn sie nicht mehr gebraucht werden weggeschmissen. Es werden Plastikstrohhalme und Plastikverpackungen genutzt und Plastikteller beim Grillen verwendet. Plastik wird jedoch überwiegend noch aus Erdöl, also einem fossilen Rohstoff hergestellt. Darüber hinaus landet viel zu viel Plastikmüll in der Umwelt und erreicht schlussendlich auch die Meere. Du kannst also auch bei kleinen Dingen wie dem Salzstreuer darauf achten, dass du in Zukunft nur solche aus nachhaltigen Materialien wie Holz sind. Eine tolle Brotdose aus Edelstahl gibt es auch. Beim Einkaufen kannst du das Obst und Gemüse in Stoffnetze legst, anstatt die Plastiktüten der Märkte zu nutzen.

Energie einsparen

Energie einsparen schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Das Problem ist, dass immer noch ein Großteil des Stroms aus fossilen Brennstoffen anstatt aus erneuerbaren Energien. Darüber hinaus gibt es in einem durchschnittlichen Haushalt heute viel mehr und oft auch viele unnötige Geräte, die mit Strom betrieben werden. Es lässt sich also viel Strom sparen. Viele sogenannte kleine Helfer werden oft sehr wenig genutzt und sind eigentlich überflüssig. Stromfresser wie Kühlschränke oder Gefriertruhen sollten außerdem auf einer hohen Effizienzklasse sein, um Geldbeutel und Umwelt zu schonen. Fernseher, Computer und andere Geräte im Standby-Modus verbrauchen in der Regel ebenfalls sehr viel Strom und können auch ausgeschaltet werden. Das Licht in nicht benutzten Räumen auszuschalten sollte sich fast schon selbstverständlich sein.

Mobilität verändern

Anstatt täglich das Auto zu benutzen, kannst du kurze Wege auch mit dem Rad erledigen oder, wenn vorhanden, mit dem ÖPNV bewältigen. Wenn es schon ein Auto sein muss, solltest du dir keinen Benziner oder Diesel zulegen, um die CO2 Emissionen so gering wie möglich zu halten. In den Städten sind heute meist schon ausreichende Carsharing-Möglichkeiten mit Elektromotor vorhanden. In vielen Fällen tut es auch ein E-Bike oder ein elektrisch angetriebener Motorroller.

CO2 Abdruck beim Reisen verkleinern

Muss es im nächsten Urlaub eine Flugreise oder eine Kreuzfahrt sein? Müssen Termine in einer anderen deutschen Stadt wirklich mit dem Flieger wahrgenommen werden? Nein. Für innerdeutsche Reisen kann meist auch die Bahn oder ein Flixbus genutzt werden. Anstatt übers Wochenende zum Feiern nach Mallorca zu fliegen, kann auch mal die Ostsee herhalten. Wenn es trotzdem ein Flugzeug sein muss gibt es die Möglichkeit, eine Ausgleichsleistung für den CO2-Abdruck zu bezahlen, die in nachhaltige Investitionsprojekte oder Wiederaufforstungsprogramme investiert werden.

Fleischkonsum reduzieren

Die Fleischproduktion ist eine der größten Verursacher der Klimaveränderung. Das Methan der in riesigen Massen gehaltenen Tiere sorgt für klimaschädliche Gase. Die Haltung der Tiere in Ställen sorgt für ein nicht zu unterschätzenden Stromverbrauch. Außerdem werden in den Hauptproduktionsländern wie Brasilien riesige Flächen für die Rinderzucht abgeholzt. Der abgeholzte Urwald kommt nicht wieder, die Böden erodieren. Die CO2-Spiecherkapazität nimmt ab. Anstatt also täglich Fleisch zu essen kannst du dich entscheiden vielleicht nur am Wochenende Fleisch zu essen. Und wenn es schon Fleisch sein muss, solltest du auf regionale Produkte setzen, bei denen keine Abholzung in Kauf genommen wird. Die Produkte sollten außerdem nicht aus Massentierhaltung stammen.

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